Ortsentwicklung – das Leben findet InnenStadt

Wir fordern für Maisach eine zeitlich, räumlich und baulich behutsame Entwicklung. Die Einwohnerzahl in Maisach, Gernlinden, Malching und Germerswang sollte sich jährlich um nicht mehr als ein Prozent erhöhen, so dass Infrastruktur und deren Kosten sowie das soziale Zusammenwachsen damit Schritt halten können.

Folgende Schritte sind hierzu notwendig:

  • Wir setzen uns für die Erstellung eines Baulückenkatasters für ganz Maisach ein.
  • Keine weitere Flächenversiegelung im Außenbereich, statt dessen maßvolle Verdichtung mit möglichst vielen Grünflächen im Innenbereich.
  • Zukunftsfähige Gestaltung der Ortszentren in Maisach und Gernlinden. Im Ortsteil Gernlinden müssen die zentralen Einrichtungen (Einzelhandelsgeschäfte, Frisöre, Apotheke, Gaststätte und Bürgerzentrum) erhalten bleiben.
  • Straßen und Plätze sollen Platz zum Leben bieten: Platz für Kinder, Platz für Fußgänger und Radfahrer, Platz für Kommunikation, Entspannung, Veranstaltungen sowie für Handel und Dienstleistungen.
  • Möglichst kurze Wege für den täglichen Einkauf und ein umfassendes Angebot an Waren (Kleidung, Schreibwaren/Bücher und Haushaltswaren).

Bezahlbarer Wohnraum für alle:

  • Bei der Entwicklung weiterer Wohngebiete in der Gemeinde darf sich das Angebot nicht nur auf Häuser im Eigentum beschränken. Um ein differenziertes Angebot für alle Bevölkerungsschichten zu entwickeln, sollen auch Eigentums-und Mietwohnungen errichtet werden. Hier sind die Bedürfnisse von Familien und Senioren besonders zu berücksichtigen.
  • Gründung einer Wohnbaugenossenschaft, um vermehrt Wohnraum auch für niedrige und mittlere Einkommensschichten zu schaffen. Damit würde der Gemeinde auch ein Steuerungsinstrument für den Mietwohnungsbau zur Verfügung stehen.
  • Ein Handlungskonzept Wohnen sollte unter Einbeziehung der BürgerInnen entwickelt werden.
  • Wir unterstützen die Ansiedlung von Gewerbebetrieben. Bei der Ansiedlung von Gewerbeunternehmen liegt unser Augenmerk eher auf kleinteiligen und vielfältigen Angeboten. Die Ausweisung von Flächen für z.B. überdimensionierte Logistikzentren oder Lagerhallen lehnen wir ab.
  • Wir setzen auf Interkommunales Flächenmanagement mit den Nachbargemeinden statt bei der Ausweisung weiterer Gewerbegebiete mit den „Nachbarn“ zu konkurrieren.
  • (Groß-)Projekte, die in der Gemeindeverwaltung eine Vielzahl an Kräften binden, sollen nach und nach vernünftig zu Ende geführt werden. Verzetteln auf vielen „Baustellen“ führt zu Flickwerk.
  • Bei den Planungen zur Nachnutzung von Fursty müssen auch Alternativen zu den bisherigen Planungen zusammen mit BürgerInnen, den Naturschutzverbänden und Fürstenfeldbruck entwickelt werden.
  • Belastungen für die Anwohner und Anwohnerinnen müssen berücksichtigt werden.
  • Im Falle eines Kohärenzausgleiches von Naturschutzflächen müssen sowohl die europäischen Richtlinien zu Natura 2000-Gebieten als auch das Bayerische Naturschutzgesetz eingehalten werden.
  • BürgerInnen und Bürger müssen rechtzeitig und umfassend über geplante Projekte informiert und gehört werden.

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