Foto: Ursula Geßner

Plastik

Das Foto oben zeigt den Plastikmüll, der sich bei uns nach einer Woche angesammelt hat. Es ist erschreckend, wie Plastik sich in unserem täglichen Leben immer weiter ausbreitet. Selbst wenn man darauf achtet möglichst wenig Plastik zu verwenden, sammelt sich dennoch eine Menge an.

Vieles gibt es kaum bis gar nicht mehr ohne Umverpackung. Dazu gehören z.B. manche Druckerpatronen  in Blisterverpackungen. Diese bereiten beim Öffnen nicht selten großen Verdruss, selbst wenn man das geeignete Werkzeug wie eine wirklich gute Schere besitzt.

Wir haben einige Tipps und Vorschläge zusammen getragen. Ob diese immer umsetzbar und zielführend sind, sollte jeder für sich entscheiden. Auf jeden Fall lohnt es sich darüber nachzudenken, ob Plastik wirklich immer notwendig ist.

Einige Tipps zum „Plastik Fasten“

  • Immer mit Stoffbeutel, Korb oder Rucksack einkaufen.
  • Den Wochenmarkt, den Hofladen oder den Bioladen besuchen – dort gibt es Obst und Gemüse ohne die lästige Plastikverpackung.
    Obst und Gemüse sind in der Regel durch ihre natürliche Schale bereits verpackt und sollten zu Hause eh‘ gewaschen und geputzt werden.
  • Mehrweg kaufen und auf Einwegverpackungen verzichten.

Zwei Tipps vom Umweltbundesamt:

  • „Kaufen und benutzen Sie Mehrwegflaschen – am besten aus der Region.“
  • „Trinken Sie Wasser aus dem Wasserhahn: Pur oder selbst gesprudelt ist es das umweltfreundlichste Getränk.“
  • Milch, Sahne, Joghurt, Öl, Essig, Ketchup oder Senf in Glasflaschen kaufen.
  • Auf mehrfach in Plastik verpackte Produkte verzichten.
  • Fertiggerichte sind in der Regel in Plastik verpackt – vom Speiseplan verbannen. Auch für Berufstätige gibt es viele Gerichte, die schnell zubereitet sind, lecker schmecken und den Geldbeutel schonen.
  • Statt der Aufbacksemmeln in Plastik mit dem Rad oder zu Fuß zum Bäcker – das ist gesund, die Auswahl ist größer und wir unterstützen unsere Geschäfte vor Ort.
  • Partybesteck und -Geschirr aus Plastik durch Mehrweg-Geschirr ersetzen.
    In vielen Gemeinden im Landkreis kann man Geschirr für größere Feste günstig ausleihen.
  • Seife statt Duschgel, ebenso kann die Flüssigseife aus dem Einweg-Plastikspender sehr gut durch ein Stück Seife ersetzt werden.
  • Für den „Coffee to go“ ein eigenes Gefäß mitbringen.
  • Kosmetikprodukte und Waschmittel, in denen Mikropartikel verarbeitet sind, meiden.
    Hier geht es zum BUND-Einkaufsratgeber Mikroplastik.
  • Unvermeidlichen Plastikmüll sammeln und zum Wertstoff bringen.
    Nebeneffekt: spart Geld, da weniger Müll im normalen Hausmüll landet.
  • Über den eigenen Schatten springen und Müll aufheben, der die Landschaft verunziert.

Lesen Sie weiter in  der grünen Broschüre Plastik ist Müll