Damit Bayern Heimat bleibt

Betonflut eindämmen – Volksbegehren gegen Flächenverbrauch

Ein Bündnis aus den bayerischen Grünen, ÖDP und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) startete am Freitag, 8. September 2017, das Volksbegehren “Damit Bayern Heimat bleibt: Betonflut eindämmen” gegen den ausufernden Flächenverbrauch.

In ganz Bayern verschwinden jeden Tag 13 Hektar Land unter Asphalt und Beton. Das entspricht jährlich einer Fläche so groß wie der Ammersee. “Die ungebremste Versiegelung und Verdichtung des Bodens zerstört die natürlichen Lebensgrundlagen, führt zur Verödung der Ortszentren, verstärkt die Hochwassergefahr, vernichtet Acker- und Grünland. Und sie ist einfach hässlich, entstellen das Gesicht Bayerns“, erklärt Beate Walter Rosenheimer, Bundestagskandidat*in für Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Fürstenfeldbruck.

“Wir brauchen eine verbindliche Höchstgrenze für den ausufernden Flächenfraß. Künftig dürfen nicht mehr als fünf Hektar Fläche täglich verbraucht werden”, erklärt Alexander Reichert, Sprecher der Maisacher GRÜNEN. “Das lässt genug Raum für den Wohnungsbau und sorgt bei Ansiedlungen von neuen Unternehmen für einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden. So schaffen wir es, dass Maisach noch ein wenig sein Gesicht behält”, so Ursula Geßner, Gemeinderätin.

Die Grünen Maisach sammeln in den nächsten Wochen Unterschriften für das Volksbegehren. Infos zu Infoständen – Orte und Zeiten – werden wir demnächst auf unserer Seite und über die Presse bekannt machen.

Mehr zum Volksbegehren und auch Listen zum Download finden Sie unter Damit Bayern Heimat bleibt – Betonflut eindämmen

 

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