Heike Demant

Funktionen

  • Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen im Gemeinderat Maisach
  • Referentin für Umwelt, Klima, Trinkwasser und öffentliches Grün (UKTG)

Kontakt

Sie haben Fragen oder Anregungen?
Kontaktieren Sie mich unter:
E-Mail: heike.demant@gruene-maisach.de

Über mich

51 Jahre alt, in sehr guten Händen, seit 2015 lebhaft in Gernlinden, ursprünglich aus Mittelhessen.
Diplom-Biologin, gearbeitet als Health Care Managerin. Aufgrund einer Erkrankung nicht mehr
berufstätig.
Ich komme aus einer waldreichen Gegend, habe 10 Jahre in einem Naturpark gelebt. Mir ist in
Maisach sehr bewusst, wie wenig Naturflächen und Lebensräume für Pflanzen und Tiere übrig sind.
Zwischen Ortsbebauung, Straßen und Ackerflächen bleibt auch für uns Menschen wenig Natur, um
uns zu erholen. Ich genieße es, wenn es lebendig ist, summt und brummt und blüht, flattert, kreucht
und fleucht. Umso trauriger machen mich die Entwicklungen der letzten Jahre. Auf das
Insektensterben folgt das Vogelsterben folgt das …
Viele Ursachen sind bekannt. Man könnte gegensteuern. Wenn man wollte. Stattdessen richten wir
uns ein in einer zunehmend unbelebten Welt und finden an leblosen Landschaften und sogar Gärten
Gefallen. Ein Kind, das keinen Schmetterling kennt, wird ihn auch nicht vermissen. Aber wollen wir
wirklich so leben? Immer mehr Menschen sehen diese Entwicklungen ähnlich. Das Wahlergebnis der
Grünen 2019 zeigte das und verschaffte mir einen Sitz im Gemeinderat. Ich möchte an dieser Stelle
nochmal Danke sagen dafür. Die Kommunalpolitik entscheidet in vieler Hinsicht unmittelbar darüber,
wie wir leben. Ein Engagement für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz ist hier besonders wichtig, und
auch besonders nötig. Der Schutz und auch die Erschaffung von Lebensräumen ist für mich das
zentrale Thema. Es gibt viele Zusammenhänge von Natur- und Klimaschutz. So ist zum Bespiel der
Flächenverbrauch wichtiger Faktor für Lebensraumverlust und Artensterben und wegen des Verlustes
der Bodenfunktionen auch ein wichtiger Treiber des Klimawandels. Eine gute Durchgrünung der Orte
schafft Lebensraum und hilft gleichzeitig gegen allzu große Hitze im Sommer, ist also eine gute
Maßnahme zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
Wir leben in einer Boom-Region, in einer finanziell gut gestellten Gemeinde. Wir haben die
Möglichkeiten für nachhaltige Entwicklungen, die neben der Ökonomie auch Soziales und Ökologie
mitdenken. Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2020-2030 zur Dekade des Handelns ernannt.
Wenn wir jetzt nicht in Aktion kommen, dann werden wir die Ziele zur Erhaltung unserer
Lebensgrundlagen nicht mehr erreichen können.
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim alten zu lassen und zu hoffen, dass sich etwas
ändert.“ — Albert Einstein